Warum speichere und lösche ich?

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“Endlich sind alle Prüfungen geschafft, dann kann der ganze Papierberg ja in die Tonne”. Dieser ‚Neuanfang‘ hat fast schon Tradition, insbesondere nach Lebenseinschnitten wie eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Jobwechsel. Aber auch bestimmte Zeitpunkte wie Neujahr oder die Deadline für Steuererklärungen führen zum Abbau von angesammelten Papiermassen. Seltener mistet man digital angesammelte Datenberge aus. Woran liegt das?

Immer bessere Speichermedien führen auch zu immer größeren Datenmengen. Der Zwang zur Datenselektion durch überladene Festplatten oder volle Speicherkarten geht verloren. Neben mobilen Speichermedien ergeben sich durch Social Media und Cloud Services noch weitere Möglichkeiten, Daten zu speichern und abzurufen. Es ist daher wichtig, nicht nur über sein eigenes Speicherverhalten zu reflektieren, sondern auch ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wem man seine Daten durch externe Speichermöglichkeiten anvertraut, welche Risiken man damit eingeht und welche Gesetze einem Datenmissbrauch vorbeugen.

Knapp 250 Personen wurden zu ihrem Speicher- und Löschverhalten befragt, spiegelt die Mehrheit ihren eigenen Umgang mit Daten wider?